BAE Systems, das im Auftrag der US-Bundesjustiz das Bankruptcy Noticing Center (BNC) betreibt, hat dessen Betrieb nach einem Cybersicherheitsvorfall wiederhergestellt1. Über das BNC versenden alle US-Bundesinsolvenzgerichte ihre Mitteilungen; der Versand stoppte um den 9. Oktober1. Laut Gerichtsmitteilungen lief das Zentrum am 26. Oktober wieder an und arbeitete den Rückstand ab, die ältesten Mitteilungen zuerst; am 27. Oktober bestätigte die Verwaltungsbehörde der US-Gerichte unter Berufung auf BAE die Behebung der Probleme1. Ein BAE-Sprecher sagte SecurityWeek, andere Systeme seien nicht betroffen, keine Daten abgeflossen und keine personenbezogenen Daten kompromittiert – eine Unternehmensangabe, keine unabhängige Prüfung1. Ursache und ob es ein Cyberangriff war, bleiben offen; öffentlich hat sich offenbar niemand dazu bekannt1. Wegen des Ausfalls rief die Judicial Conference am 22. Oktober einen Insolvenzrechts-Notstand aus, der Richtern erlaubt, Fristen zu verschieben und Zeiträume auszusetzen1. Hinweis der Redaktion: Verfahrensbeteiligte sollten prüfen, ob sich ihre Fristen geändert haben, und verspätete Mitteilungen im Blick behalten.
Branchennachrichten · security
BAE Systems stellt Benachrichtigungszentrum für Insolvenzgerichte wieder her und meldet keinen Datenabfluss
Nach einem Cybersicherheitsvorfall, der den Versand von Mitteilungen der US-Insolvenzgerichte mehr als zwei Wochen stoppte, läuft das System BNC wieder. Der Dienstleister BAE Systems erklärt, es seien keine Daten abgeflossen, nennt aber keine Ursache.
BlockSpam · 1 Min. Lesezeit
Veröffentlicht:
Mit KI vorbereitet; vor Veröffentlichung geprüft
Diskussion
Kommentare erscheinen nach der Moderation. Keine vertraulichen Inhalte oder personenbezogenen Daten veröffentlichen.
Zum Mitmachen anmelden